Verhütungsmethoden
Richtiger Gebrauch von Kondomen
- Anwendung
- Die Kondom-Packung stets seitlich an der Kerbe aufreißen, nicht über das Kondom hinweg.
- Beim Aufreißen der Packung niemals eine Schere, eine Nagelfeile, einen Brieföffner, ein Messer o. Ä. benutzen
- Achtung bei langen und/oder scharfen Fingernägeln: Diese können Kondome beschädigen, also Vorsicht!
- Wer Kondome erstmalig verwendet, sollte vor dem ersten Einsatz einige Male allein im „Trockenversuch“ das Überziehen üben.
- Wer nach dem Auspacken nicht genau erkennen kann, wo sich die Innen- oder Außenseite des Kondoms befindet, sollte kurz und kräftig in das Kondom hineinpusten. Dabei wölbt sich das Reservoir (ein kleines Säckchen am Ende des Kondoms, in dem sich die Samenflüssigkeit sammeln kann) mit der richtigen Seite nach außen. Dann kann man das Reservoir zwischen dem Daumen und Zeigefinger der einen Hand der Länge nach zusammendrücken (damit sich darin keine Luftblase bildet) oder noch besser: kurzerhand verdrehen, das Kondom aufsetzen und relativ leicht mit der anderen Hand in entgegengesetzter Richtung über den Penis abrollen (siehe Bild). Nun das teilweise abgerollte Kondom in Richtung Penisspitze ziehen und den Rest des Kondoms vollständig über den Penis abrollen. Nur wenn das Kondom vollständig abgerollt ist, rutscht es während der Verwendung nicht vom Penis herunter! Man sollte das Kondom niemals vorher abrollen und mit den Fingern dehnen um es dann wie eine Socke über den Penis zu ziehen!
- Besondere Vorsicht ist auch mit den Stoppeln eventuell rasierter Schamhaare geboten.
- Kondom erst überziehen, wenn der Penis erigiert, also hart ist. Dabei zuvor die Vorhaut zurückziehen, dann das Präservativ mit dem Wulst nach außen auf die Eichel setzen und zur Penisbasis hin abrollen. Bei reservoirlosen Gummis (die heute allerdings selten geworden sind) daran denken, dass vor der Eichel noch ein Platz für das Ejakulat übrig gelassen wird, damit es nach dem Samenerguss nicht seitlich entweichen kann.
- Das Kondom schon aufsetzen, bevor es zum ersten Kontakt zwischen Penis und dem Körper der Partnerin bzw. des Partners kommt, denn bereits zu Beginn einer Erektion treten häufig so genannte Lusttropfen aus, die Spermien enthalten können.
- Niemals aus vermeintlichen „Sicherheitsgründen“ zwei Kondome gleichzeitig überstreifen. Sie scheuern gegeneinander (und reißen eventuell) und sie rutschen leichter ab. Es gibt auch extrastarke Kondome (beispielsweise für Analverkehr).
- Wurde das Kondom versehentlich falsch herum aufgesetzt, Kondom entsorgen und ein neues verwenden.
Risiken beim Gebrauch von Kondomen
In der Praxis führen Fehler in der Handhabung immer wieder zu ungewollten Schwangerschaften.
- Schon das Berühren der weiblichen Geschlechtsteile mit der (ungewaschenen) Hand, mit welcher das Kondom abgezogen wurde, kann zu einer Schwangerschaft führen
- Bevor das Kondom übergestreift wird, kann es bereits zu unbemerkten Austritt von Sperma kommen, was auch hier zu dem Risiko führt, wenn Körperteile die Vagina berühren, die mit dem Penis in Berührung kommen, bevor das Kondom übergestreift worden ist. Das gleiche gilt für das Überstreifen des Kondoms.
- Wird das Reservoir für das Sperma am oberen Ende beim Abrollen nicht zusammen gedrückt, gelangt Luft hinein oder es wird zu weit über die Eichel gezogen, was zum Platzen führen kann.
- Lange Fingernägel können das Kondom beim Abrollen oder beim Aufreißen der Packung beschädigen. Diese Gefahr besteht auch, wenn während dem Sex die Geschlechtsteile der Frau zusätzlich mit den Fingern stimuliert werden.
- Falsch aufbewahrte oder nach Verstreichen des Verfalldatums verwendete Kondome können Beschädigungen aufweisen, oft auch unsichtbar, die Viren oder Samen durchlassen. Schädliche Einflüsse sind vor allem Sonneneinstrahlung, Hitze, Kälte sowie mechanische Beanspruchung, die vor allem bei der Aufbewahrung im Auto, Portemonnaie oder in der Hosentasche auftreten.
Montag, 15. Januar 2007
Geschichte des Kondoms

Jeder hat sich sicherlich schon einmal die frage gestellt woher kommen eigentlich die Kondome und wer hat sie erfunden und vor allem seit wann werden Kondome benutzt?
Wenn du dir diese Fragen auch schon mal gestellt hast, dann bist du hier richtig:
1200 v. Chr.
Minos, König von Kreta, benutzt Kondome aus Ziegenblasen.
1554
Der italienische Arzt Fallopio verwendet getränkte Leinensäcke als Schutz vor Krankeiten beim Verkehr gegen die ansteckende Syphillis, die Seefahrer aus Amerika mitbrachten.
1655
Der englische Hofarzt Dr. Condom empfiehlt Kondome aus Hammeldärmen und wird dafür zum Ritter geschlagen.
Casanova, der berühmteste Liebhaber aller Zeiten, nutzt Condome im 18. Jahrhundert zu allerlei amüsanten Gesellschaftsspielen. Zu seiner Zeit sind Condome noch von Hand gefertigt, die Luxusausführungen werden mit Samt und Seide gefüttert. Sie werden selbstverständlich mehrfach benutzt, zwischendurch getrocknet und wenn nötig mit Knochenleim und Tierdarm sorgfältig repariert.
1839
Für Condome kommt der Durchbruch mit einem Material, das man in Europa schon seit 100 Jahre verarbeitet: Kautschuk. Charles Goodyear macht den Pflanzensaft Kautschuk dauerhaft elastisch, entwickelt das Verfahren der Vulkanisation und erfindet den Autoreifen. 1855 stellt er das erste Gummi-Condom her. Es hat noch eine Längsnaht und eine Wandstärke von 1-2 mm. (heute: 0,06 mm).
1855
George Bernand Shaw bezeichnet das Gummi-Präservativ als die größte Erfindung des Jahrhunderts.
1912
Ein Mann perfektioniert die Condom-Produktion, indem er Glaskolben in die Rohgummilösung taucht. Mit dieser Technik gelingt es ihm, hauchdünne Condome mit Reservoir ohne eine Naht herzustellen. Der Name des Mannes ist Julius Fromm.
1919
Julius Fromm stellt erstmals maschinell gefertigte Kondome her.
1981
Das erste deutsche Qualitätssiegel für Kondome wird erteilt:
das dlf-Gütesiegel.
heute
Kondome haben sich als wirksames Verhütungsmittel etabliert. Denn sie sind das einzige Verhütungsmittel, das vor ungewollter Schwangerschaft und gleichzeitig vor Infektionen schützt. In Deutschland werden im Jahr 2000 über 200 Millionen Kondome verkauft.1760
Beispiele: Kondome früher

Safer-Sex

Gib Gummi!!!
Hi du,
nice to see you here.
Auf dieser Seite findest du ein paar wichtige und interessante Informationen über Safer-Sex. Aber
was ist Safer-Sex denn eigentlich? Ich sag´s dir:
Man spricht von Safer-Sex bei sexuellen Kontakten, bei denen weder Samen- oder Scheidenflüssigkeit noch Blut oder Blutbestandteile in den Körper des Partners gelangen. Beim Scheiden- oder Analverkehr gehören auf jeden Fall Kondome dazu.
Wir haben diese Site für Jugendliche und Heranwachsende
eingerichtet. Mit einem Appell an euch:
Gib Gummi bevor ihr loslegt. :-)
Diese Internetseite wurde von 4 Schülerinnen (genauer: siehe unten) von der Hildegardisschule in Münster in Rahmen einer Projektarbeit zum Thema Gesundheitsförderung.
WER SIND WIR??
Melanie, Ich bin 17 Jahre alt und besuche die Hildegardisschule in Münster. 
Julia, Ich bin 18 Jahre alt und besuche... oh wunder ,oh wunder... auch die Hildegardisschule in Münster.
Antje, bin auch 18 Jahre alt und bin auch auf dieser Schule da :-) !
Jenny, auch 18 Jahre alt und natürlich auf der gleichen Schule!
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