Mittwoch, 17. Januar 2007

Verhütungsmethoden

Von safer-sex, 20:05

Richtiger Gebrauch von Kondomen

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Korrekte Anwendung von Kondomen

  • Anwendung
    • Die Kondom-Packung stets seitlich an der Kerbe aufreißen, nicht über das Kondom hinweg.
    • Beim Aufreißen der Packung niemals eine Schere, eine Nagelfeile, einen Brieföffner, ein Messer o. Ä. benutzen
    • Achtung bei langen und/oder scharfen Fingernägeln: Diese können Kondome beschädigen, also Vorsicht!
    • Wer Kondome erstmalig verwendet, sollte vor dem ersten Einsatz einige Male allein im „Trockenversuch“ das Überziehen üben.
    • Wer nach dem Auspacken nicht genau erkennen kann, wo sich die Innen- oder Außenseite des Kondoms befindet, sollte kurz und kräftig in das Kondom hineinpusten. Dabei wölbt sich das Reservoir (ein kleines Säckchen am Ende des Kondoms, in dem sich die Samenflüssigkeit sammeln kann) mit der richtigen Seite nach außen. Dann kann man das Reservoir zwischen dem Daumen und Zeigefinger der einen Hand der Länge nach zusammendrücken (damit sich darin keine Luftblase bildet) oder noch besser: kurzerhand verdrehen, das Kondom aufsetzen und relativ leicht mit der anderen Hand in entgegengesetzter Richtung über den Penis abrollen (siehe Bild). Nun das teilweise abgerollte Kondom in Richtung Penisspitze ziehen und den Rest des Kondoms vollständig über den Penis abrollen. Nur wenn das Kondom vollständig abgerollt ist, rutscht es während der Verwendung nicht vom Penis herunter! Man sollte das Kondom niemals vorher abrollen und mit den Fingern dehnen um es dann wie eine Socke über den Penis zu ziehen!
    • Besondere Vorsicht ist auch mit den Stoppeln eventuell rasierter Schamhaare geboten.
    • Kondom erst überziehen, wenn der Penis erigiert, also hart ist. Dabei zuvor die Vorhaut zurückziehen, dann das Präservativ mit dem Wulst nach außen auf die Eichel setzen und zur Penisbasis hin abrollen. Bei reservoirlosen Gummis (die heute allerdings selten geworden sind) daran denken, dass vor der Eichel noch ein Platz für das Ejakulat übrig gelassen wird, damit es nach dem Samenerguss nicht seitlich entweichen kann.
    • Das Kondom schon aufsetzen, bevor es zum ersten Kontakt zwischen Penis und dem Körper der Partnerin bzw. des Partners kommt, denn bereits zu Beginn einer Erektion treten häufig so genannte Lusttropfen aus, die Spermien enthalten können.
    • Niemals aus vermeintlichen „Sicherheitsgründen“ zwei Kondome gleichzeitig überstreifen. Sie scheuern gegeneinander (und reißen eventuell) und sie rutschen leichter ab. Es gibt auch extrastarke Kondome (beispielsweise für Analverkehr).
    • Wurde das Kondom versehentlich falsch herum aufgesetzt, Kondom entsorgen und ein neues verwenden.


Risiken beim Gebrauch von Kondomen

Von safer-sex, 16:34


In der Praxis führen Fehler in der Handhabung immer wieder zu ungewollten Schwangerschaften.

  • Schon das Berühren der weiblichen Geschlechtsteile mit der (ungewaschenen) Hand, mit welcher das Kondom abgezogen wurde, kann zu einer Schwangerschaft führen
  • Bevor das Kondom übergestreift wird, kann es bereits zu unbemerkten Austritt von Sperma kommen, was auch hier zu dem Risiko führt, wenn Körperteile die Vagina berühren, die mit dem Penis in Berührung kommen, bevor das Kondom übergestreift worden ist. Das gleiche gilt für das Überstreifen des Kondoms.
  • Wird das Reservoir für das Sperma am oberen Ende beim Abrollen nicht zusammen gedrückt, gelangt Luft hinein oder es wird zu weit über die Eichel gezogen, was zum Platzen führen kann.
  • Lange Fingernägel können das Kondom beim Abrollen oder beim Aufreißen der Packung beschädigen. Diese Gefahr besteht auch, wenn während dem Sex die Geschlechtsteile der Frau zusätzlich mit den Fingern stimuliert werden.
  • Falsch aufbewahrte oder nach Verstreichen des Verfalldatums verwendete Kondome können Beschädigungen aufweisen, oft auch unsichtbar, die Viren oder Samen durchlassen. Schädliche Einflüsse sind vor allem Sonneneinstrahlung, Hitze, Kälte sowie mechanische Beanspruchung, die vor allem bei der Aufbewahrung im Auto, Portemonnaie oder in der Hosentasche auftreten.

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Montag, 15. Januar 2007

Geschichte des Kondoms

Von safer-sex, 16:32

Jeder hat sich sicherlich schon einmal die frage gestellt woher kommen eigentlich die Kondome und wer hat sie erfunden und vor allem seit wann werden Kondome benutzt?

Wenn du dir diese Fragen auch schon mal gestellt hast, dann bist du hier richtig:

1200 v. Chr.
Minos, König von Kreta, benutzt Kondome aus Ziegenblasen.

1554
Der italienische Arzt Fallopio verwendet getränkte Leinensäcke als Schutz vor Krankeiten beim Verkehr gegen die ansteckende Syphillis, die Seefahrer aus Amerika mitbrachten.

1655
Der englische Hofarzt Dr. Condom empfiehlt Kondome aus Hammeldärmen und wird dafür zum Ritter geschlagen.


Casanova, der berühmteste Liebhaber aller Zeiten, nutzt Condome im 18. Jahrhundert zu allerlei amüsanten Gesellschaftsspielen. Zu seiner Zeit sind Condome noch von Hand gefertigt, die Luxusausführungen werden mit Samt und Seide gefüttert. Sie werden selbstverständlich mehrfach benutzt, zwischendurch getrocknet und wenn nötig mit Knochenleim und Tierdarm sorgfältig repariert.

1839
Für Condome kommt der Durchbruch mit einem Material, das man in Europa schon seit 100 Jahre verarbeitet: Kautschuk. Charles Goodyear macht den Pflanzensaft Kautschuk dauerhaft elastisch, entwickelt das Verfahren der Vulkanisation und erfindet den Autoreifen. 1855 stellt er das erste Gummi-Condom her. Es hat noch eine Längsnaht und eine Wandstärke von 1-2 mm. (heute: 0,06 mm).

1855
George Bernand Shaw bezeichnet das Gummi-Präservativ als die größte Erfindung des Jahrhunderts.

1912
Ein Mann perfektioniert die Condom-Produktion, indem er Glaskolben in die Rohgummilösung taucht. Mit dieser Technik gelingt es ihm, hauchdünne Condome mit Reservoir ohne eine Naht herzustellen. Der Name des Mannes ist Julius Fromm.

1919
Julius Fromm stellt erstmals maschinell gefertigte Kondome her.

1981
Das erste deutsche Qualitätssiegel für Kondome wird erteilt:
das dlf-Gütesiegel.

heute
Kondome haben sich als wirksames Verhütungsmittel etabliert. Denn sie sind das einzige Verhütungsmittel, das vor ungewollter Schwangerschaft und gleichzeitig vor Infektionen schützt. In Deutschland werden im Jahr 2000 über 200 Millionen Kondome verkauft.1760

 

Beispiele: Kondome früher

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Safer-Sex

Von safer-sex, 16:09

Gib Gummi!!!

 

Hi du,

nice to see you here.

Auf dieser Seite findest du ein paar wichtige und interessante Informationen über Safer-Sex. Aber
was ist Safer-Sex denn eigentlich? Ich sag´s dir:
Man spricht von Safer-Sex bei
 sexuellen Kontakten, bei denen weder Samen- oder Scheidenflüssigkeit noch Blut oder Blutbestandteile in den Körper des Partners gelangen. Beim Scheiden- oder Analverkehr gehören auf jeden Fall Kondome dazu.

Wir haben diese Site für Jugendliche und Heranwachsende
eingerichtet. Mit einem Appell an euch:

Gib Gummi bevor ihr loslegt. :-)

Diese Internetseite wurde von 4 Schülerinnen (genauer: siehe unten) von der Hildegardisschule in Münster in Rahmen einer Projektarbeit zum Thema Gesundheitsförderung.

 

 


WER SIND WIR??

Von safer-sex, 15:43

Melanie, Ich bin 17 Jahre alt und besuche die Hildegardisschule in Münster.

Julia, Ich bin 18 Jahre alt und besuche... oh wunder ,oh wunder... auch die Hildegardisschule in Münster.

Antje, bin auch 18 Jahre alt und bin auch auf dieser Schule da :-) !

Jenny, auch 18 Jahre alt und natürlich auf der gleichen Schule!


Geschlechtskrankheiten

Von safer-sex, 13:55

Leider gibt es immer wieder das Risiko, dass man an einer Geschlechtskrankheit erkanken kann. Eininge davon möchte ich hier gerne nennen.  Aus Platzgründen erwähne ich hier nur eine kurze Definition, die Symptome und die Behandlung.


Syphilis
Definition 
Syphilis ist eine ansteckende Geschlechtskrankheit, die von dem Bakterium Treponema pallidum verursacht wird.
Syphilis wird bei sexuellen Handlungen durch Schleimhautkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Während der Schwangerschaft und bei der Geburt kann eine erkrankte Mutter das Neugeborene infizieren.
Symptome
Drei bis vier Wochen nach der Ansteckung erscheint an der Stelle, an der die Bakterien in die Haut oder Schleimhaut eingedrungen sind, ein schmerzloses oder schmerzarmes Geschwür, dessen Randbereich verhärtet ist. Diese Geschwür entsteht bei vaginalem Geschlechtsverkehr am Penis, an den Schamlippen oder in der Vagina. Bei Oralverkehr findet man es auch im Mund oder Rachen und bei Analverkehr im Enddarm. Das Geschwür ist gerötet und sondert eine farblose Flüssigkeit ab. Diese Flüssigkeit enthält viele Erreger, ist also äußerst ansteckend. Acht Wochen nach der Ansteckung kommt es oft zu grippeartigen Beschwerden wie Fieber, Abgeschlagenheit oder Kopf- und Gliederschmerzen. Die Lymphknoten am ganzen Körper sind geschwollen.
Nach zehn Wochen erscheint bei den meisten Erkrankten ein Hautausschlag. Zunächst sind es nur schwachrosa gefärbte Flecken, die sich in derbe, kupferfarbene Knötchen verwandeln. Wenn diese aufgehen und nässen, ist die austretende Flüssigkeit hoch infektiös. Seltener treten auch Schleimhautveränderungen im Mund und an den Genitalien auf. Manchen Patienten fallen die Haare aus. Alle Hauterscheinungen heilen nach ungefähr vier Monaten ab, so dass manche Patienten von ihrer Infektion wenig bemerken. Unbehandelt kommen sie innerhalb verschiedener Zeitabstände wieder. Typischerweise tritt bei allen Hauterscheinungen der Syphilis wenig bis kein Juckreiz auf.
Drei bis fünf Jahre später sind nicht nur Eintrittspforte, Lymphknoten und Haut befallen. Die Erreger haben sich im ganzen Körper ausgebreitet und auch innere Organe befallen wie Blutwege, Luftwege, Rachen, Speiseröhre, Magen, Leber, Knochen und Muskeln.
Behandlung
In der frühen Phase ist die Syphilis durch einmalige Gabe von Penicillin heilbar. Nach Injektion von 2,4 Millionen Einheiten des Antibiotikums in einen Muskel (meistens in die Gesässmuskulatur) wird ein ausreichend langer und hoher Wirkstoffspiegel im Körper erreicht. Die Behandlung dauert in der Regel zwei bis drei Wochen. Aber auch spätere Phasen sind mit Penicillin heilbar, dann allerdings dauert die Behandlung erheblich länger, und Infusionen sind nötig, damit verbunden ein stationärer Krankenhausaufenthalt.


Hepatitis B
Definiton
Die Hepatitis B ist eine Infektionskrankheit der Leber mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV), die häufig nur akut (90 %) aber auch chronisch verlaufen kann. Mit etwa 350 Millionen chronisch infizierter Menschen ist die Hepatitis B weltweit die häufigste Virusinfektion, bei etwa einem Drittel (!) der Weltbevölkerung sind als Zeichen einer überstandenen HBV-Infektion Antikörper gegen HBV nachweisbar. Die Therapie einer chronischen Hepatitis B ist nur eingeschränkt möglich, daher ist die vorbeugende Impfung die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung der Infektion und Verminderung der Virusträger als dauerhafte Infektionsquelle.
Symptome
Etwa 2/3 aller Infektionen verlaufen ohne klinische Anzeichen (asymptomatisch), d. h. nur etwa ein Drittel der Infizierten zeigen nach einer Inkubationszeit von ein bis sechs Monaten die klassischen Hepatitiszeichen wie Gelbfärbung der Haut und der Lederhaut („wei0e Augenhaut“), dunkler Urin, Gliederschmerzen, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei den häufigen asymptomatischen Verläufen kann lediglich im Nachhinein eine leichte Abgeschlagenheit angegeben werden oder eine Erhöhung der Leberenzyme wird zufällig entdeckt; eine so abgelaufene Infektion kann meist nur durch die diagnostische Serologie (Lehre von den Antigen-Körperchen) als solche erkannt werden.
In der Regel heilt eine unkomplizierte akute Hepatitis B nach zwei bis sechs Wochen klinisch aus, der Nachweis von Antikörpern gegen das HBsAg (anti-HBs) zeigt eine serologische Ausheilung an. Mit dem Verschwinden des HBsAg und dem Auftauchen von anti-HBs gilt der Patient als nicht mehr infektiös.
Behandlung
Im Akutstadium (d. h. in den ersten Monaten nach der Infektion) wird eine Hepatitis B gewöhnlich nicht therapiert, da die Erkrankung in 90 – 95 % der Fälle von selbst ausheilt.
Für eine chronische Hepatitis B stehen inzwischen mehrere Medikamente zur Verfügung.
Welcher Patient wann therapiert werden muss und mit welchem Medikament, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Bei sehr mildem Verlauf wird eine chronische Hepatitis B meist nur beobachtet. Bei Hinweisen auf eine Schädigung der Leber ist eine Therapie jedoch sehr wichtig. Dies sollte im Einzelfall fachärztlich beurteilt werden.

 


 


AIDS
Definiton
AIDS bezeichnet eine spezifische Kombination von Symptomen, die beim Menschen infolge der durch Infektion mit dem HI-Virus induzierten Zerstörung des Immunsystems auftreten. Bereits während der mehrjährigen, symptomfreien Inkubationsphase können antivirale Medikamente eingesetzt werden, die die Lebenserwartung von Infizierten steigern können. Eine Heilung ist jedoch nicht möglich, da die HI-Viren nicht vollständig aus dem Körper entfernt werden können.
Symptome
Eine HIV-Infektion verläuft in vier Phasen:
Akute Phase (4-6 Wochen)
2-6 Wochen nach einer Infektion können
grippeähnliche Symptome wie Fieber; Nachtschweiß; geschwollene Lymphknoten; Übelkeit; Abgeschlagenheit; Müdigkeit; Unwohlsein; Krankheitsgefühl; Appetitverlust; Gelenkschmerzen; Hautausschlag; Muskelschmerzen; Durchfall; Fieber und Ausschlag (als Kombination), Schluckschmerzen, Geschwüre im Mund, Steifer Nacken; Gewichtsverlust größer als 2,5 KG und Lichtempfindlichkeit. Das sind häufigsten Symptome einer akuten HIV-Infektion.
Manche Patienten bemerken obige Symptome jedoch nicht oder sie haben keine
.
Latenzphase (meist mehrjährig)
In dieser Zeit vermehrt sich das Virus im Körper. Betroffene, sofern sie von ihrer Infektion wissen, leiden allenfalls psychisch darunter, körperliche Symptome treten hingegen keine auf.
Es treten die gleichen Beschwerden wie in der Akuten Phase auf. Sie gehen jedoch nicht mehr zurück.
Krankheitsphase
Die Diagnose „Aids“ wird gestellt, wenn bei einem HIV-Positiven bestimmte Infektionen, die sogenannten Aids definierenden Erkrankungen, festgestellt werden Oft sind die Erreger solcher Infektionen für den gesunden Menschen bzw. ein gesundes Immunsystem harmlos. Durch das geschwächte bzw. vernichtete Immunsystem eines HIV-Positiven kann sich der Organismus jedoch nicht mehr gegen selbst harmlose Erreger wehren und es treten die o. g. Infektionen auf. Es existiert die Theorie, dass nicht jeder, der mit dem HI-Virus infiziert wurde, zwangsläufig Aids entwickelt.
Behandlung
Die Patienten werden mit einer Vielzahl von Medikamenten therapiert, die jedoch zum grüßten Teil nur die Symptome behandeln.

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